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  • AutorenbildAlexander Numrich

GMAR Positionspapier 2024

Dieses Positionspapier skizziert eine mittelfristige Roadmap zur wissenschaftlichen Förderung der Mess-, Automatisierungs- und Robotertechnik in Österreich, mit dem


> Mensch-zentrierten Fokus Qualifizierung und dem

> Technologie-zentrierten Fokus Künstliche Intelligenz (KI).




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Vorwort


"Unsere Gesellschaft befindet sich in einem grundlegenden Wandel. Einerseits gilt es, die Klimaziele durch eine möglichst rasche Dekarbonisierung des Energiesystems und der Industrie zu erreichen, andererseits die Herausforderung durch die Digitalisierung zu meistern und die damit verbundenen Chancen bestmöglich zum Erhalt und zur Stärkung des Wirtschaftsstandorts Österreich und Europa zu nutzen. Umwelt- und Klimaschutz sind seit Jahren die größten Technologietreiber der Elektro- und Informationstechnik, Automation und Robotik werden eine ganz wesentliche Rolle im Bereich Industrie und Produktion, aber auch in vielen Servicebereichen, spielen. Industrie 4.0 und Industrie 5.0 stellen auf digitalisierte Lieferketten, automatisierte und robotisierte Fertigung ab, die für hohe Effizienz und Resilienz stehen, im Rahmen von Industrie 5.0 wird dies um eine menschenzentrierte Sichtweise ergänzt. Damit gewinnt die Wechselwirkung Mensch – Roboter, also kollaborative Robotik entsprechend an Bedeutung. Neben diesem Bereich der Industrierobotik gewinnt die Servicerobotik zunehmend an Bedeutung. Hier ist es unter anderem der Mangel an Fachkräften, der die Nachfrage nach neuen Lösungen und Einsatzmöglichkeiten beflügelt. Die so genannte Zwillingstransformation spiegelt sich auch in den technologischen Trends der nächsten Jahre wider. Die Digitalisierung mit Cloud computing und 5G mobile networks wird zur Kreation neuer Geschäftsmodelle führen, eine durchgehend digitale Produktion ermöglichen und zur insgesamt weitergehenden Prozessoptimierung führen. Neue KI-Methoden werden für „smartere“, schnellere und 3 effizientere Automatisierung, schnelleres und einfacheres Programmieren durch maschinelles Lernen und verbesserte Wartungsmöglichkeiten neue Lösungen bieten und den Übergang zu grünen, also nachhaltigen Technologien unterstützen. Eine verstärkte Mensch-Roboter-Interaktion wird ebenfalls von den Anwendern neuer KI-Methoden profitieren, gleichzeitig wird dafür ein Regelwerk für die Sicherheit für kollaborative Robotik notwendig. All diese sich bietenden Chancen, die sich durch die zunehmende Automatisierung und Robotisierung für die Wirtschaft und Gesellschaft bieten, können allerdings ohne entsprechende Fachkräfte, in der Praxis genauso wie in der Forschung, Entwicklung und Lehre nicht genutzt werden. Die GMAR als österreichweit etablierte Plattform zur Vernetzung von Wissenschaft, Forschung, Wirtschaft und Lehre hat diesen Entwicklungsthemen und -trends Rechnung getragen und ihre Aktivitäten in 7 Arbeitsgruppen zusammengefasst, die von technikzentrierten Themen über kollaborative Robotik bis zu den Querschnittsthemen „Sicherheit“ und „Nachhaltigkeit“ reichen. Übergeordnet ist diesen Arbeitsgruppen das Thema Nachwuchsmangel und der Einsatz von KI-Methoden. Der Nachwuchskräftemangel wird dabei im Rahmen der GMAR-Veranstaltungen und entsprechender Schulungsangeboten besondere Berücksichtigung finden. Das vorliegende Positionspapier stellt die mittelfristigen Ziele der GMAR, abgebildet in den einzelnen Arbeitsgruppen dar, und dient damit als Leitfaden für die Entwicklung und Förderung der Automatisierung und Robotik in Österreich, sowohl in der Forschung als auch im praktischen Einsatz. "


Peter Reichel


Generalsekretär OVE & GMAR



Autorenschaft


FH.-Prof. Dr. Mathias Brandstötter

Ing. Mag. (FH) Christian Falch

Dipl.-Ing. Clara Fischer

FH-Prof. Dr. Wilfried Kubinger

Dipl.-Ing. Christian Oswald

Univ.Prof. Justus Piater, Ph.D.

Dr. Michael Rathmair

Dipl.-Ing. Peter Reichel

Assoc.Prof. Dr. Gerald Steinbauer-Wagner

Dr. Thomas Ulz

Ao.Univ.Prof. Dr. Markus Vincze

Assoc.Prof. Dr. phil. Astrid Weiss

Univ.-Prof. Dr. Hubert Zangl     

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